EWR baut aktuell das Mittelspannungsnetz zwischen der Umspannanlage in Wörrstadt und der Ortsnetzstation Jugenheim aus. Bis Ende des Jahres investiert der Netzbetreiber vor Ort, um neue Kabel ins Erdreich zu verlegen.
„Mit dem Ausbau reagiert EWR auf den steigenden Energiebedarf in der Region. Ziel ist es, die Versorgung langfristig sicher und zuverlässig zu gestalten und das Stromnetz fit für zukünftige Anforderungen zu machen“, sagt EWR-Pressesprecher Dominik Nagel. Gleichzeitig schafft die neue Verbindung die Voraussetzung, die bestehende Freileitung zwischen Jugenheim und Wörrstadt perspektivisch zurückzubauen.
Die neuen Leitungen verlegt EWR größtenteils entlang von Wirtschaftswegen. Ein Großteil der Arbeiten erfolgt im sogenannten Pflugverfahren. Dabei bringt ein spezieller Verlegepflug die Kabel direkt in den Boden ein. So kommt EWR zügig voran und schont gleichzeitig den Boden. Die Arbeiten stimmt EWR eng ab, damit landwirtschaftliche Flächen möglichst uneingeschränkt genutzt werden können.
In den Gemarkungen Partenheim, Saulheim und Wörrstadt haben die Bauarbeiten bereits begonnen. Ab Mitte Oktober soll es auch in Jugenheim so weit sein. Damit sind zwei Verbandsgemeinden, Nieder-Olm und Wörrstadt, involviert. Die Firma Lang setzt die Maßnahme gemeinsam mit EWR um.
„Mit dem Ausbau stärkt EWR die Energieversorgung vor Ort und übernimmt Verantwortung für eine sichere und zukunftsfähige Infrastruktur in der Region“, betont Nagel. Bei Fragen sind Projektleiter Nico Baas (Telefon 06731 405-849) oder Baubeauftragter Michael Fix (Telefon 06731 405 454) zu erreichen.
